Nussknacker und Mausekönig

Weihnachtsabend im Haus des Geheimrats Stahlbaum. Die drei Kinder können ihre Aufregung kaum zügeln. Am meisten freut sich die kleine Marie auf das Geschenk vom Paten Drosselmeier, denn nur er versteht ihre Fantasiewelten und Träume wirklich. Den eher bürgerlich geprägten Eltern Maries bleiben Maries Ideen fremd und suspekt.
Drosselmeier bringt ihr diesmal einen Nussknacker mit, den ihr Bruder Fritz schon im ersten Spiel beschädigt. Marie ist untröstlich, aber in der Nacht wird ihre Spielzeugwelt plötzlich lebendig, wird der Nussknacker geheilt, um in den Kampf gegen den tückischen Mausekönig und seine Mutter zu ziehen. Marie zieht mit ihren Spielzeug-Freunden gemeinsam in den Kampf. Wird sie es schaffen, den Nussknacker zu erlösen?
Sie kann ihre Erfahrungen und ihr Glück mit in die scheinbar reale Welt nehmen, wo schon Drosselmeiers Neffe Christian auf sie wartet, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Nussknacker aufweist.…
Hoffmanns doppelbödiges Märchen erfährt in Marc Gruppes Bearbeitung eine sensible
Ausdeutung, die zeigt, dass die Fantasie-Träume Maries ihren Aufbruch ins Erwachsen-Werden symbolisieren.